Ausstellung: Der Menschenfresserberg - 1915 - Die Hölle in den Vogesen
Der Menschenfresserberg - 1915 - Die Hölle in den Vogesen
Ausstellung im Historial vom 28. März bis 13. November 2026
Mit fast 20.000 Soldaten auf beiden Seiten einer nur wenige Kilometer breiten Front markieren die französische Offensive vom 21. Dezember 1915 und der darauf am nächsten Tag folgende deutsche Gegenangriff den Höhepunkt der Kämpfe auf diesem Gipfel der Vogesenfront. Getötete, Verwundete, aber auch Gefangene wurden damals zu Hunderten gezählt. Das deutsche 14. Jäger-Bataillon und das französische 152. Infanterie-Regiment wurden im Laufe dieser beiden Tage fast vollständig vernichtet.
Die Ausstellung „Der Menschenfresserberg“ stellt die Schicksale französischer und deutscher Soldaten gegenüber, sowohl einfacher Soldaten als auch Offiziere, die in den Strudel dieser Operationen geraten waren, die sich im tiefsten Winter 1915 abspielten. Zu diesem Anlass wird sich das CMNHWK, das sich täglich dafür einsetzt, das Andenken an diejenigen zu bewahren, die während des Ersten Weltkriegs an diesem Ort ihr Leben ließen, mit verschiedenen Partnern auf beiden Seiten des Rheins zusammenschließen.

Neben der Ausstellung selbst werden im Historial und auf dem Schlachtfeld ein spezieller Rundgang sowie mehrere Sonderveranstaltungen angeboten. Diese groß angelegten Operationen, die zu den bedeutendsten des Jahresendes 1915 an der Westfront zählten, werden insbesondere im Sommer und anlässlich der Europäischen Tage des Kulturerbes im Mittelpunkt stehen. Es werden auch Vorträge und thematische Führungen angeboten, insbesondere rund um die Schicksale der Akteure der Kämpfe vom Dezember 1915. So können die Orte, an denen sich diese Ereignisse zugetragen haben, erkundet und die von den Soldaten erlebten und geschilderten Erfahrungen geteilt werden.
Diese Ausstellung wird durch die „Pietà for WWl“ ergänzt, ein monumentales zeitgenössisches Kunstwerk von 21 m Höhe, das verdeutlicht, dass Krieg, ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart, eine unendliche Quelle von Schmerz und Trauer ist.
